Schluss mit der Ohnmacht. Susan George rechnet mit den Zynismen einer globalisierten Wirtschaft ab und packt uns bei unserem politischen Gewissen: Der aufrechte Gang ist möglich - und er schafft eine bessere Welt. Das Versprechen, der freie Welthandel bringe Wohlstand für alle, hat sich als Lüge erwiesen. Während die Reichen immer reicher werden, nimmt die Armut weltweit immer mehr zu. In ihrem neuen Buch führt Susan George vor Augen, dass es in der Tat höchste Zeit ist, aktiven Widerstand gegen das rücksichtslose Diktat der Wirtschaft zu leisten. Jeder Einzelne sollte sich aktiv für ein sofortiges Ende des ruinösen Raubbaus und eine gerechte Verteilung des Reichtums einsetzen, fordert sie und liefert die Anleitung dafür, wie wir das Gefühl der Ohnmacht überwinden und die Bewegung für globale Gerechtigkeit unterstützen können. Eine bessere Welt ist möglich - wenn wir endlich handeln!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 04.10.2006
Große Bewunderung spricht aus Christopher Pollmanns Rezension, sowohl gegenüber dem vorliegenden Buch als auch für die Autorin und ihre Arbeit insgesamt. Susan George könne klar schreiben und ihre Analyse sei voller "unbekannter? Fakten und "kluger? Folgerungen. Insofern sei "Change it? längst nicht nur für den politischen Anfänger interessant. Die Autorin werde nicht müde, ihre Botschaft zu verkünden: Veränderung sei möglich, allerdings nur, wenn genügend Menschen sie einfordern. Inhaltlich hat der Rezensent nur eine kritische Nachfrage zu Georges Konzept einer "alternativen? Globalisierung. Solange auch die beste aller Globalisierungen nur zu immer mehr Verkehr von Menschen und Gütern führe, läge hier doch ein ernsthaftes ökologisches Problem vor.
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