Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister und anderen. Die Geschichte von Bella und Edward ist bekannt. Doch bisher kennen Leser*innen nur Bellas Blick auf diese betörende Liebe gegen jede Vernunft. In "Biss zur Mitternachtssonne" erzählt nun Edward von ihrer ersten Begegnung, die ihn wie nichts zuvor in seinem Leben auf die Probe stellt, denn Bella ist zugleich Versuchung und Verheißung für ihn. Der Kampf, der in seinem Innern tobt, um sie und ihre Liebe zu retten, verleiht dieser unvergesslichen Geschichte einen neuen, dunkleren Ton.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.08.2020
Rezensentin Roswitha Budeus-Budde sieht in Stephanie Meyers neuem Twilight-Band, der den Anfang der Liebesgeschichte zwischen Vampir und Menschenmädchen nun aus Edwards Perspektive schildert, nicht mehr als eine "ausgewalzte" und noch süßlichere Neuauflage des ersten Bands. Die bereits bekannte Handlung werde nun durch "sentimentale Endlosschleifen" ergänzt, in denen Edward recht unliterarisch über seine Liebe zu Bella sinniere, seufzt Budeus-Budde und stört sich zudem an sprachlichen Schnitzern. Auch die Splatter-Szene am Ende sei keine Überraschung mehr. Ob auch der Publikumserfolg den Vorgängerbänden vergleichbar ausfallen wird, bleibt laut Rezensentin abzuwarten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 05.08.2020
Allen LeserInnen, die schon den ersten Band der Vampir-Saga gelesen haben, dürfte der fünfte Band recht bekannt vorkommen, warnt Rezensent Cornelia Geißler: Stephenie Meyer erzählt den Beginn der großen Liebe zwischen der Polizistentochter Bella und dem Vampir Edward noch einmal, diesmal jedoch aus Edwards Sicht. Wenn es also Bella erst voll peinlich war, rot zu werden, findet Edward es jetzt total süß. Geißler möchte an diese Teenager-Schmonzette keine großen literarischen Maßstäbe anlegen, wenn der Megaseller dem Buchmarkt auf die Sprünge hilft, soll es ihr recht sein.
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