Aus dem Amerikanischen von Christine Blum. Die 16-jährige Zoey hasst ihr so genanntes Leben: Ihre Patchwork-Familie ist der absolute Horror, und an der Highschool sitzt sie zwischen allen Stühlen. Sie braucht verdammt viel Intelligenz, Humor und Selbstbewusstsein, um sich nicht unterkriegen zu lassen. Aber dann passiert etwas total Verrücktes: Ein Vampyr-Späher erkennt ausgerechnet in Zoey eine Auserwählte. Jetzt ist Zoey gezeichnet und unwiderruflich auf dem Weg, ein Vampyr zu werden. Aber überleben kann sie diese Wandlung, wenn überhaupt, nur an einem Ort: im House of Night, dem Internat für Vampyre. Schnell wird klar, dass es dort neben dem ganz normalen Teenagerwahnsinn auch um Macht und Magie, um Leben und Tod, geht. Wie sich nach und nach herausstellt, ist Zoey kein gewöhnlicher Teenager-Vampyr, sondern eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und die hat Großes mit ihr vor.
Hilal Sezgin kann angesichts dieses Harry-Potter-Stephenie-Meyer-Klons eigentlich nur staunen, wie ungeniert manche Autoren ihren Erfolg nach den Rezepten anderer nachzukochen versuchen. Hier stamme wohl sogar die Grundidee "Vampir-Internat" noch von der Agentin des Autorinnen-Duos aus Mutter und Tochter, wie sie der Widmung des Romans entnommen hat. Allerdings scheint das Buch, das in den USA eine sehr erfolgreiche Buch-Serie begründete, recht schlecht nachgekocht zu sein. Als einzigen Pluspunkt hebt die Kritikerin hervor, dass der Roman nicht so prüde wie beispielsweise die Bücher von Stephenie Meyer sei, ethnische Minderheiten vorkämen und auch Sexualpraktiken Erörterung fänden. Punkte bei der Kritikerin holen sich Mutter und Tochter Cast auch durch das Schimpfen über Paris Hilton.
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