Die Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert befasst sich mit der Vermittlerrolle des Buchhandels im Zusammenhang der gesellschaftlichen Entwicklung. Band 1 über das Kaiserreich umfasst den längsten Zeitraum und ist daher in 3 Teilbände untergliedert. Sie fokussieren die Voraussetzungen und Entwicklungstendenzen, die Entfaltung des Verlagswesens und der Programmbereiche wie etwa der wissenschaftliche und belletristische, der Fach- und Kinderbuchverlag. Hinzu kommen die Zeitschriften und die neuen Vertriebsformen (Kolportage und Kaufhausbuchhandel). Verlag und Buchhandel zwischen Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise, zwischen Republikgründung und schleichendem Verlust der Demokratie - Band 2 vermittelt ein anschauliches Bild der Buchbranche in bewegter Zeit, der Weimarer Republik. Band 3 der Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert ist der brisantesten Periode der Buchbranche gewidmet: der Zeit der NS-Diktatur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2025
Rezensent Mark Lehmstedt liest den von Stephan Füssel herausgegebenen vierten Band der Geschichte des deutschen Buchhandels mit Interesse. Der Band schließt laut Rezensent nahtlos an die Bände zur Geschichte des deutschen Buchhandels seit der Reichsgründung 1871 an und rekonstruiert die Rahmenbedingungen des Buchhandels während der Besatzungszeit. Michele Troy, Judith Joos und Vera Dumont widmen sich den einzelnen Zonen, während Füssel selbst sich u. a. der Entstehung der Frankfurter Buchmesse widmet, erklärt Lehmstedt. Die Autoren leisten laut Lehmstedt Grundlagenarbeit, indem sie etwa den Aufbau des Buchhandels durch die Alliierten verfolgen und Chancen und Grenzen des Projekts benennen.
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