Klappentext

Bevor er mit Kultfilmen wie Lolita, Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben, 2001 - Odyssee im Weltraum, Uhrwerk Orange, Full Metal Jacket oder Shining zu Weltruhm gelangte, musste auch Stanley Kubrick kleine Brötchen backen. Mit 17 Jahren heuerte der aus der Bronx stammende gebürtige New Yorker als Fotograf bei der Zeitschrift Look an, für die er ab 1945 fünf Jahre lang in den Straßen, Klubs und Sportarenen des Big Apple Storys mit einem human touch fotografierte. Kubrick fotografierte alles, was das Interesse der Look-Klientel finden mochte: Menschen im Waschsalon, das Treiben an der Columbia University, Sportstars, Showgirls in ihren Garderoben, Artisten im Zirkus, Broadwayschauspielerinnen, die ihre Texte einstudieren, Taxifahrer beim Wechseln eines Reifens, Pärchen, die sich auf dem Bahnsteig küssen, Schuhputzjungen, Boxer, die in der Ringecke noch einmal ihre Berufswahl überdenken, Patienten im Wartezimmer ihres Zahnarztes, prominente Businessmen, Politiker, Kinder im Vergnügungspark und Pendler in der U-Bahn.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.06.2018

Der Band mit den fotografischen Arbeiten des Regisseurs Stanley Kubrick geht auf eine Ausstellung in New York zurück und vor allem auf die Annahme, dass sich hier ein anderer Kubrick zeige. Aber Rezensent Willi Winkler ist sich da nicht so sicher. Kubrick sei schon immer ein Bild-Regisseur gewesen, meint Winkler, und das nicht nur in seinem Großwerk  "Barry Lyndon", das die schönsten Bilder im Stile Alter Meister, aber ungeheuer kalt in Szene setze. Schließlich habe Kubrick seine Kunst an dem legendären New Yorker Polizeireporter Weegee geschult. Einmalig findet Winkler den Band trotzdem.
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