Sophie Albers

Wunderland

Roman
Cover: Wunderland
Albrecht Knaus Verlag, München 2011
ISBN 9783813503982
Gebunden, 176 Seiten, 14,99 EUR

Klappentext

Hanna ist eine junge, behütet aufgewachsene Frau aus liberalen Kreisen, in denen Toleranz zum guten Ton gehört. Sie hat einen guten Job und lebt ein Leben voller Gewissheiten. Als sie Tamer trifft, den irritierend-faszinierenden arabischen Macho mit der Goldkette, den markigen Sprüchen und den ganz anderen Wahrheiten, muss Hanna sich plötzlich fragen: Was ist Heimat, was Glauben, was Freundschaft? Und wen rufe ich an, wenn meine Welt zusammenbricht?

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 04.06.2011

Neukölln ist ein hartes Pflaster, und auch Sophie Albers erleidet hier Schiffbruch, wenn wir dem Rezensenten Rene Hamann folgen. In ihrem Romandebüt schickt die Stern-Reporterin eine Reporterin ins Berliner Prekariat, wo sie dem Halbstarken Tamer verfällt: "Ich muss zugeben, dass ich zuweilen auf diesen Machoscheiß stehe." Die Schilderungen des Neuköllner Untergrunds segeln, wie Hartmann meint, dabei leider immer hart am Klischee. Vor allem aber geht ihm Erzählerin Hanna auf die Nerven, die - leicht blasierte Tochter aus gutem Hause - nie aus ihren Standesdünkeln und ihrer intellektuellen Arriviertheit herauskommt.
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