Simon Winchester

Eine Karte verändert die Welt

William Smith und die Geburt der modernen Geologie
Cover: Eine Karte verändert die Welt
Albrecht Knaus Verlag, München 2001
ISBN 9783813501278
Gebunden, 336 Seiten, 22,50 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Reiner Pfleiderer. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte aus dem England des frühen 19. Jahrhunderts: Wie besessen erforscht Smith über Jahre die Bodenbeschaffenheit Großbritanniens, verliert darüber Haus und Vermögen, flieht vor seinen Gläubigern in die Einsamkeit. Erst im hohen Alter erhält er die ersehnte Anerkennung der Wissenschaftler und eine Apanage der Krone.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.01.2002

Reinhard Kaiser ist vom zweiten, nun auf Deutsch vorliegenden Buch des englischen Autors nicht so begeistert wie von dessen Vorgänger "Der Mann, der die Wörter liebte", worin Winchester die Geschichte eines im Gefängnis einsitzenden Mitarbeiters des Oxford English Dictionary erzählte. Diesmal, so berichtet Kaiser, schildert Winchester die spannende Geschichte eines englischen Landvermessers, der auf eigene Kosten und in eigener Initiative die Bodenverhältnisse seiner Heimat ergründete und die erste geologische Karte Englands und Schottlands zeichnete. Winchester habe zu wenig Vertrauen in seinen Stoff, stellt Kaiser enttäuscht fest, da würde behauptet, aufgebauscht, angepriesen ohne dass etwas belegt würde. Stilistisch sei das Buch unausgegoren und strotze vor Abschweifungen und Wiederholungen. Ganz arg findet der Rezensent jedoch - ein Versäumnis des knauserigen Verlages -, dass dem Buch keine anständige Reproduktion der Originalkarte beigegeben wurde, die sich bei der englischen Ausgabe sogar zum Poster entfalten ließ.
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