Herausgegeben von Werner Oechslin und Gregor Harbusch. Mit 360 Farbabbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.09.2010
Überfällig findet Martino Stierli diesen Band über den Schweizer Schweizer Architekturhistoriker Sigfried Giedion und dessen Verhältnis zur Fotografie. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten setzen sich Kunst- und Architekturhistoriker mit verschiedenen Aspekten in Giedions praktischem und theoretischem Umgang mit Fotografie auseinander, was der Rezensent sehr aufschlussreich findet. Im zweiten Teil allerdings werden seines Erachtens allzu wahllos Fallstudien und anekdotische Berichte aneinander gereiht. Auch bemängelt Sterili, dass dem Text gegenüber dem Bild zuviel Platz eingeräumt werde. Immerhin ist diese grundsätzliche Betrachtung der Beziehung zwischen Fotografie und moderner Architekturgeschichte am Beispiel von Giedion für den Rezensenten dann doch ein löbliches Ansinnen.
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