Aus dem Englischen von Ulrike Brandhorst. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Forschungen von Shmuel N. Eisenstadt. Anschaulich stellt Eisenstadt dabei seine Positionen über den sozialen Wandel, über die Einheit und die Vielfalt der Moderne vor. Im Mittelpunkt stehen dabei in diesem Buch die "großen Revolutionen".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.04.2007
Keine Leichtigkeit für den Rezensenten, dem Autor durch 102 Kurzkapitel zu folgen, wenn jedes den "Grundriss für ein eigenes Buch" abgibt und auf gerade mal 250 Seiten die "theoretische Summe" des Soziologen Shmuel N. Eisenstadt gezogen wird. Wenig hilfreich findet H. D. Kittsteiner auch, dass Eisenstadts Konzept einer "Achsenzeit" und seine Darstellung ihres Variantenreichtums in den einzelnen Kulturen (mit Schwerpunkt auf der iranischen Revolution) dem Leser nur wenig "konkrete historische Entwicklungswege" weist. Alles bleibe abstrakt hier, meint der Rezensent und hält es doch für inspirierend, einmal ein "welthistorisches Grundmuster in seiner Erklärungskraft" präsentiert zu bekommen.
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