Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2026
ISBN
9783455021608 Gebunden, 608 Seiten, 32,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Oliver Lingner und Hans-Peter Remmler. Vom Wettlauf um die Entwicklung der ersten Atombombe über das angespannte Wettrüsten des Kalten Krieges bis hin zum Imperialismus und den Kriegen der Gegenwart - der renommierte Harvard-Historiker Serhii Plokhy zeichnet das komplexe Bild einer Welt, deren Schicksal von den Motiven der politischen Akteure abhängig und deren Zerstörung nicht selten nur ein Knopfdruck entfernt war. Heute, da Regierungen ihre Arsenale wieder aufrüsten, Verträge außer Kraft treten und Atomwaffen zunehmend in die Hände zweifelhafter Akteure gelangen, ist die Bedrohung aktueller denn je und wir stehen vor der entscheidenden Frage unserer Zeit: Was können wir aus dem nuklearen Wettrüsten der Vergangenheit lernen, um ein neues zu verhindern?
"Wenn Sie heute Staatschef sind, demokratisch oder autoritär, dann schauen Sie auf die Ukraine und ziehen dieselbe Lehre: Wer seine Atomwaffen abgibt, wird angegriffen", warnt der ukrainisch-amerikanische Historiker Serhii Plokhy im Interview mit der Zeit. Plokhy, der mit "Das Zeitalter der Atomwaffen" gerade ein Buch zum Thema veröffentlicht hat, fürchtet, dass die atomare Bedrohung mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine weltweit zugenommen hat: "An der Ukraine lernen viele Staaten, worauf es hinausläuft: Nach dem Zerfall der Sowjetunion besaß sie das drittgrößte Atomarsenal der Welt. Dann kamen Russland, die USA und andere und sagten: 'Das sind gefährliche Dinge. Wir trauen euch nicht. Wir nehmen euch die Atomwaffen weg. Und im Gegenzug geben wir euch ein Stück Papier, auf dem steht, dass wir eure territoriale Integrität und Souveränität schützen.' ... Und ausgerechnet einer der Garanten dieses Abkommens - Russland - greift dann die Ukraine an. So erleben wir den größten Krieg des 21. Jahrhunderts." Welche Lehre andere daraus ziehen, hänge auch davon ab, wie der Krieg enden wird, meint Plokhy: "Kollabiert die Ukraine und gewinnt Russland, würde das heißen: Wer auf Atomwaffen verzichtet, verliert am Ende sein Territorium, Menschenleben und seine Unabhängigkeit als Staat." Unser Resümee
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