Benedikt Erenz weiß, wo in Deutschland eine politische Zeitschrift auf einen klugen Kopf wartet. Es ist keineswegs die "City of Euro" Frankfurt, sondern Baiersbronn. Von dort kommt seiner Meinung nach die "zukunftsklügste Zeitschrift in Deutschland". Die "Scheidewege", so der Rezensent, marginalisieren "Welt" nicht als "Umwelt", sondern nehmen sich der für unser Jahrhundert entscheidenden Frage nach dem Verhältnis von Welt und Natur an. Wenn dies, wie hier, auch noch "temperamentvoll" in verschieden Darstellungsformen vom Essay zum Feuilletons geschieht, scheint das Glück des Rezensenten perfekt. Klüger ist er wohl allemal geworden.
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