Eine Kleinstadt im Schwarzwald, Ende der 90er Jahre. Sascha steht kurz vor dem Abitur, meint, in Yasmina die große Liebe gefunden zu haben - alles scheint möglich. Doch langsam verwandelt sich die Gegenwart, die von hoffnungsfrohen Zukunftsplänen bestimmt ist, in einen Albtraum: Seine Freunde, mit denen er regelmäßig Marihuana raucht, nehmen immer härtere Drogen, die anfänglich entspannenden Trips werden nach und nach zu Horrorerlebnissen, und Yasmina erweist sich als magersüchtig.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2009
Der hier rezensierende Thomas von Steinaecker findet diesen zweiten Band des jungen Comictalents Sascha Hommer zwar nicht wirklich gelungen, aber für sehr symptomatisch für den inhaltlichen Stillstand der vor ein paar Jahren noch äußerst vielversprechend wirkenden deutschen Graphic-Novel-Szene. Aber sie kommt in Steinaeckers Sicht einfach nicht aus ihren "Kinderschuhen" raus oder schlimmer noch: nicht aus der Pubertät: "brav" und "ironiefrei" erzähle Hommer von seinen Drogenerfahrungen in der Provinz - und kommt auch nicht darüber hinaus, was "gute Jugendliteratur" sonst leistet. Lediglich den Schluss seiner Erzählung findet Steinaecker "raffiniert" und damit auch überraschend.
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