Herausgegeben von Uwe Schweikert und Thomas Jürgens. Mit 1015 Farb- und 50 s/w-Abbildungen und einem Geleitwort von Hans Werner Henze. Der vorliegende Band dokumentiert erstmals mit reichhaltigem, opulentem Skizzen- und Fotomaterial die Raum- und Kostümgestaltung der Bühnenkünstlerin rosalie seit ihren ersten Arbeiten fürs Theater Anfang der 80er Jahre. Ausblicke auf das Sprechtheater, die Plakatkunst, Malerei und Installationen runden das Bild ab. Textbeiträge - von Reinhard Beuth, Nikolai B. Forstbauer, Kurt Weidemann, Hartmut Regitz u.a. - versuchen eine erste Positionsbestimmung des Werks von rosalie im Rahmen der zeitgenössischen Bühnenkunst. Zu Wort kommen auch die künstlerischen Partner. rosalie selbst gibt in einem Gespräch Auskunft über ihre künstlerische Herkunft, ihren Werdegang, ihre ästhetischen Vorstellungen und die Intentionen, die sie bei ihrer Arbeit für das Theater leiten.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2001
An der Kreativität und der Qualifikation der Stuttgarter Bühnenbildnerin und Künstlerin Rosalie hat der Rezensent mit dem Kürzel "zit" überhaupt keinen Zweifel. Der "schwere" Band versammelt viele ihrer künstlerischen Arbeiten - nicht nur der Bühnenarbeit, sondern auch Installationen, Plakate und Malereien, berichtet "zit". Doch der gewichtige Band kann den Rezensenten nicht beeindrucken. Die begleitenden Texte findet er willkürlich, manche schludrig und voll schöngeistigen Geschwafels.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…