Bei Wolfgang Müller hat das Buch vor allem die Neugier auf Luxemburg, ein "unbekanntes, fremdes Land", geweckt. Und für so eine Reise nach Luxemburg eigne sich das vorliegende Buch wesentlich besser "als jeder bunt bebilderte Reiseführer". Doch nicht um einen Reiseführer der üblichen Art handelt es sich hier, wie der Leser erfährt, sondern um ein Buch sehr persönlicher Eindrücke, Tagebuchaufzeichnungen und Aphorismen. So geht es etwa um ein "knutschendes Pony, einen Liter Rotwein und eine tschechische Englischlehrerin" oder um eine schwarze isländische Stewardess, die für die in Luxemburg beheimatete Iceland-Air arbeitet. Vor allem aber, so Müller begeistert, geht es hier um das Spiel mit "Identitäten jeder Art" und auch um den Wechsel zwischen der deutschen, französischen und luxemburgischen Sprache.
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