Das Fahrrad ist eine der größten Erfindungen der Menschheit - und das meistbenutzte Verkehrsmittel weltweit. Auch der Journalist Robert Penn fährt fast jeden Tag Rad, zur Arbeit, zu Freunden, zum Einkaufen oder um der Welt zu entkommen. Mit Ende 20 fuhr er auf dem Rad um die ganze Welt, 40.000 Kilometer. Allerdings kann das Fahrrad von der Stange, das er besitzt, diesem Enthusiasmus nicht annähernd gerecht werden. Robert braucht ein neues Rad, ein maßgeschneidertes Wunder der Handwerkskunst, das das Gefühl widerspiegelt, das er empfindet, wenn er fährt: dem Himmel ein Stückchen näher.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.05.2011
Angetan zeigt sich Rezensent Johan Schloemann von Robert Penns Fahrradbuch "Vom Glück auf zwei Rädern". Dem Autor, einem ehemaligen Londoner Rechtsanwalt, gelingt in seinen Augen, Informatives über das Fahrradfahren und persönliche Reportagen ansprechend zu verbinden. So ist Schloemann gespannt der Schilderung gefolgt, wie sich der "Fahrrad-Fanatiker" Penn sein Traumrad zusammenbaut, Hersteller von Einzelteilen aufsucht und Werkstätten in Italien, Amerika, Großbritannien und Deutschland besucht. Darüber hinaus hat er bei der kurzweiligen Lektüre kulturhistorisch Interessantes aus der Frühzeit des Fahrrades erfahren und eine Menge über Kugellager, Steuerrohrwinkel und Lackierungstechnik gelernt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2011
4.000 Euro für ein Fahrrad? Was soll es denn können - fliegen? Hannes Hintermeier erscheint das noch wenig angesichts der Traumbestandteile, die sich der Autor, ein Radverrückter vor dem Herrn, in Hinterhofwerkstätten auf der ganzen Welt zusammensucht. Dass so viel Liebe zu Handwerk und Produkt nicht ohne Kitsch abgeht, hat Hintermeier schon vermutet. Allerdings überzeugt ihn Robert Penn auch mit sympathischem Anekdotenverzicht, Geschichts-, Physik- und Anatomielehrgängen rund ums Rad sowie mit einem vorbildlichem Konsumverhalten, das auf Qualität und Seriosität setzt.
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