Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2007
Elmar Schenkel liest diesen Abenteuer-Zyklus als moderne Fortschreibung der Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht. Nicht nur einmal läuft ihm ein Schauer über den Rücken, wenn Robert Louis Stevenson und seine Frau Fanny van de Grift ihn in die Welt der Würgeengel, des Voodoo-Zaubers und der frühen Bombenbastler entführen und es alle Momente knallen lassen. Schenkel zieht Verbindungslinien zu Conan Doyle, Karl May, Joseph Conrad und Oscar Wilde. Von Letzterem scheinen ihm die beiden Autoren den Dialogwitz zu haben und die Dekadenz, den Terror als Spiel "gekonnt" und "überraschend" zu inszenieren.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 07.12.2006
Eine gewisse "Lust am Drauflosfabulieren" sollte verspüren, wer den Roman von Robert L. Stevenson und seiner Frau Fanny van de Grift Stevenson liest. Rezensent Jochen Jung hält das Kooperations-Projekt des Ehepaars jedenfalls für einen "tollen Spaß". Die beiden Autoren erzählen darin "hinreißend abstruse" Abenteuergeschichten dreier junger Männer. Robert L. Stevenson habe die Kapitelabfolge und die Rahmenhandlung festgelegt, seine Frau sei für die Geschichte der Protagonisten zuständig gewesen. "Ganz große Literatur" dürfe man von dem Buch nicht erwarten, dazu komme es ein wenig zu flapsig daher, meint der Kritiker, aber das stört ihn zumindest nicht. Denn schließlich paaren sich hier die "Schauermärchenmanier" Fannys mit dem englischen Humor Robert L. Stevensons.
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