Robert K. von Weizsäcker (Hg.)

Bildung und Beschäftigung

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2001
ISBN 9783428106318
Gebunden, 352 Seiten, 69,00 EUR

Klappentext

Das Thema Bildung und Wirtschaftswachstum hat Tradition. Während in den sechziger Jahren die Impulse direkt aus der Wachstumstheorie kamen, sind es heute zahlreiche Teilströmungen der Bildungsökonomie, die die Klammer zwischen Humanressourcen und Produktivitätswachstum neu beleben. Die in diesem Band zusammengefassten Beiträge, die im Bildungsökonomischen Ausschuss 1996 in Mannheim präsentiert wurden, unternehmen den Versuch, das bisweilen etwas eklektische Wechselspiel zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum durch einige institutionelle, empirische und theoretische Mosaiksteine weiterzuentwickeln.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2002

Mehr Wissen und Wohlstand zeitigen nicht nur positive Folgen, hat Karen Horn dem von Robert K. von Weizsäcker herausgegebenen Sammelband entnommen. "Thematisch facettenreich" setzen sich darin verschiedenen Autoren mit technologischem Fortschritt, beruflichen Qualifikationen und Arbeit auseinander, berichtet die Rezensentin, und kommen zu einigen Schlüssen, die Horn überraschen. So könnten, referiert die Rezensentin, eine stetige Qualifikation und der damit verbundene technologische Fortschritt zu einer unaufhaltsam steigenden Arbeitslosigkeit führen. Ob Horn den Thesen der Autoren, etwa denen von Dorothea Aleweil und Julia Richter, die in Erwägung ziehen, dass Arbeitnehmer in Ausbildungsbetrieben die Ausbildungskosten des Arbeitgebers später ganz oder anteilig zurückzahlen sollten, zustimmt, verrät die Rezensentin nicht.
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