Robert Greene

Power

Die achtundvierzig Gesetze der Macht
Cover: Power
Carl Hanser Verlag, München 1999
ISBN 9783446197596
gebunden, 535 Seiten, 25,46 EUR

Klappentext

Das Spiel mit der Macht liegt in der Natur des Menschen. Jeder kämpft um seine eigene Macht, jeder fürchtet die Macht der anderen, aber niemand weiß so recht, wie Macht zustande kommt und wie sie wirkt. Nun hat Robert Greene ein Buch über die Macht geschrieben: In 48 Gesetzen faßt er zusammen, wie man im Privatleben, im Beruf und in der Politik Macht erkämpft und verteidigt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999

Bernd Eilert macht sich nach Kräften lustig über Robert Greenes "Power". Er sei schon vielen Mächtigen begegnet, aber keinem, der durch ein Buch zur Macht gelang sei. Dann legt er den Finger auf die Widersprüche in Greenes Argumentation. Einerseits behaupte dieser, dass seine "Gesetze der Macht" unumstößlich seien. Andererseits zitiert Eilert folgende Passage: "Akzeptieren Sie, dass es letzte Gewissheiten nicht gibt und kein Gesetz auf ewig gilt." Ernst nehmen, so Eilert, dürfe man Greenes Buch also in keinem Fall. Es sei allenfalls geeignet, um Drückerkolonnen zu motivieren. Einige Passagen findet er dabei äußerst unsympathisch, etwa wenn Greene empfiehlt, auf jedes "emotionelle Engagment" zu verzichten - dieses Lob der Kälte, so Eilert, hätte Greene auch auf Hitler und Stalin anwenden können, deren Namen er in seinem Buch charakteristischerweise verschweige. Aber andere Passagen mag er dann wieder: etwa wenn er feststellt, dass es Greene eigentlich gar nicht um Macht, sondern um bloße Trickbetrügerei geht.
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