Robert Dempfer

Das Rote Kreuz

Von Helden im Rampenlicht und diskreten Helfern
Cover: Das Rote Kreuz
Deuticke Verlag, Wien 2009
ISBN 9783552060920
Kartoniert, 317 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Mit Abbildungen. Das Rote Kreuz, gegründet 1859 vom Kaufmann Jean Henri Dunant aus der Schweiz, ist die wichtigste und bekannteste Hilfsorganisation der Welt. 100 Millionen Freiwillige und 500.000 hauptamtliche Mitarbeiter zählt die Organisation weltweit. Robert Dempfer, selbst seit vielen Jahren für das Rote Kreuz tätig, beschreibt in seinem Buch zum Jubiläum kompakt und informativ die Philosophie und die Strategien der NGO. Auch heikle Fragen werden nicht ausgespart: etwa ob die Helfer die Täter stärken dürfen, um die Opfer zu retten, oder über die Rolle des Roten Kreuzes in Diktaturen. Exemplarisch stellt Robert Dempfer Menschen vor, die sich für das Rote Kreuz engagieren: Ein Rettungsfahrer und ein Notfallsanitäter kommen hier ebenso zu Wort wie Bernard Kouchner, heute französischer Außenminister, der als Arzt viele Einsätze für das Rote Kreuz mitgemacht hat.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2009

Eingenommen ist Rezensent Thomas Speckmann für Robert Dempfers Geschichte des Roten Kreuzes. Er sieht in dem Autor einen "Glücksfall" für dieses Unterfangen, ist der Leiter der Abteilung für Gesellschaftspolitik beim Österreichischen Roten Kreuz und ehemalige Journalist doch ein "intimer Kenner der internationalen Hilfe". Neben der Geschichte dieser Organisation findet Speckmann in dem "elegant" geschriebenen Buch auch die Biografie des Roten-Kreuz-Gründers Henry Dunant. Besonders hebt er hervor, dass Dempfer immer wieder über die "klassische Organisationsgeschichte" hinaus geht. So werfe der Autor etwa auch Fragen bezüglich der Bedeutung gegenwärtiger Konfliktformen und Arten des Krieges für die Arbeit des Roten Kreuzes auf.
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