Robert B. Laughlin

Abschied von der Weltformel

Die Neuerfindung der Physik
Cover: Abschied von der Weltformel
Piper Verlag, München 2007
ISBN 9783492047180
Gebunden, 336 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Helmut Reuter. Seit Richard Feynman hat kein Physiknobelpreisträger mit solcher Klarsichtigkeit geschrieben wie Robert B. Laughlin, der die Neuerfindung der Physik in Angriff nimmt. Weil im Zeitalter der Superstring-Theorien und der eleganten Universen die Grenzen physikalischen Wissens so unfassbar weit von uns weg liegen, sprechen manche bereits vom "Ende der Wissenschaft". Für Laughlin dagegen sind wir noch nicht einmal in dessen Nähe. Lediglich der reduktionistische Traum einer "Theorie von allem", die Suche nach der Weltformel, wie sie Einstein oder Heisenberg und heute Hawking oder Greene betreiben, ist an ihre Grenzen gekommen. Während jenseits davon die Welt der Emergenz - die Selbstorganisation der Natur - zu entdecken und zu verstehen ist.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2007

Etwas unausgegoren scheint Rezensent Helmut Mayer dieses Buch des Physikers Robert B. Laughlin, der 1998 den Nobelpreis für die mathematische Darstellung eines Quanteneffekts erhielt. Eingehend berichtet er über die "bissige" Auseinandersetzung des Autors mit den modernen Biowissenschaften. Vor allem Laughlins Überlegung, biologische Phänomene als Beispiele von Emergenz zu verstehen, hält er für plausibel. Insgesamt berühre das Buch durchaus "interessante Punkte". Allerdings bemängelt Mayer die Darstellungsweise des Autors als wenig zusammenhängend und eher anekdotisch. Eine Diskussion von Laughlings Thesen zur "Neuerfindung der Physik" sieht er dadurch sehr erschwert.
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