Aus dem Englischen von Jens Hagestedt. Wir wissen, dass das Universum vor vielen Milliarden Jahren in einem gewaltigen Feuerball geboren wurde - dem Urknall. Es bildete sich eine brodelnde Flüssigkeit aus Materie und Energie, die sich langsam abkühlte und der Ursprung war für alles: von schwarzen Löchern bis zur Erde - jenem felsigen Planeten am Rande einer Spiralgalaxie, wo das Leben, wie wir es kennen, entstand.Aber wie wird die Geschichte unseres Universums enden? Wird es in unvorstellbarer Hitze verglühen - oder in eisiger Starre vergehen? Wird es zu einem Klumpen unendlicher Dichte kollabieren, und wird das Ende wirklich das Ende sein - oder entsteht das Universum danach von Neuem? Die Astrophysikerin Katie Mack beschäftigt sich seit ihren frühen Studienjahren mit diesen und ähnlichen Fragen. In diesem Buch nimmt sie uns mit auf eine faszinierende Reise zu den Grenzen von Raum und Zeit und zeigt auf unterhaltsame Weise, was die Wissenschaft über das Ende des Kosmos weiß.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2021
Rezensentin Sibylle Anderl zieht die emotionale Erschütterung der Leser dieses Buches in Erwägung. Was die Kosmologin Katie Mack über das mögliche Ende des Universums schreibt, lässt womöglich nicht jeden kalt, ahnt Anderl, denn die Autorin erzählt sehr lebendig von der modernen Physik und ihren Endzeitvorstellungen, meint sie. Ob das Universum nun schrumpft und sich zusammenfaltet oder weiter expandiert und zerreißt, wie Mack schildert, scheint Anderl jedenfalls nicht gleichgültig zu sein. Macks insgesamt fünf Szenarien liest sie mit einiger Spannung.
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