Gemeinsam gegen den Klimawandel - dieses Buch zeigt, was acht Milliarden Menschen für die Erde bedeuten. Man stelle sich vor, es gäbe nur einen einzigen gigantisch großen Menschen - bestehend aus der gesamten Weltbevölkerung von acht Milliarden. Sein Auge wäre so groß wie ein Fußballfeld! Dieser Mega-Mensch verdeutlicht uns sehr anschaulich, wie das Handeln und Leben aller Menschen zusammengenommen unseren Planeten beeinflusst. Wie viel Essen wir wegwerfen, wie viel schützenswerte Natur wir vernichten, wie viele Bäume wir abholzen, wie viel Plastik wir in die Meere kippen und vieles, vieles mehr. Der Mega-Mensch macht uns die gigantischen Größenordnungen bewusst. Doch der Mega-Mensch hat nicht nur schlechte Angewohnheiten, sondern auch eine große Chance, die Welt positiv zu verändern.
Um die Dimensionen menschlichen Lebens auf der Erde darzustellen, haben Rob und Tom Sears den "Mega-Menschen" erfunden - Grund dafür ist, dass ein Einzelner schlicht nicht die Vorstellungskapazitäten besitzt, sich acht Milliarden von seiner Sorte vorzustellen, weiß Rezensentin Anne-Kathrin Weber. Diesen Mega-Menschen beschreiben die Autoren als immer weiter wachsend, immer mehr Raum einnehmend, andere Spezies hingehen schrumpften und drohten zu verschwinden. Imposant findet Weber diese Art der Veranschaulichung, wie sehr der Mensch die Erde bedrohe, nicht zuletzt mit seinem Konsumverhalten, das sich auf weiteren Raubbau gründe. Es wird der Rezensentin aber nicht deutlich genug, dass nicht alle Bevölkerungsteile unseren Planeten gleichermaßen an diesem "gigantischen Fußabdruck" beteiligt sind, auch die Ideen für eine Veränderung des Ist-Zustandes überzeugen sie nicht recht. Dennoch findet die Rezensentin, dass das Buch durchaus auf die Zielgruppe ab acht Jahren passt und empfiehlt es.
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