Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
In einer Rezension, deren Abstraktionsniveau auch der geduldige Leser nicht immer erklimmen mag, attestiert Gustav Falke dem niederländischen Architekten einen "dithyrambisch-ekstatischen Ton". Offensichtlich geht es nach Falke in dem Buch vor allem um eine Abrechnung mit dem architektonischen Funktionalismus, der in New York nur ein Vorwand für Hochhäuser gewesen sei, während man ihn in Europa in aller Langweiligkeit ernst genommen worden habe. So viel versteht man bei Falke, dass die "räumliche Verdichtung" der Wolkenkratzer New York als Welthauptstadt an die Stelle von Paris und London habe treten lassen. Die Zahl der Illustrationen, so Falke, sei in Absprache mit dem Autor gegenüber früheren Ausgaben des Buchs reduziert worden.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…