Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
In einer Rezension, deren Abstraktionsniveau auch der geduldige Leser nicht immer erklimmen mag, attestiert Gustav Falke dem niederländischen Architekten einen "dithyrambisch-ekstatischen Ton". Offensichtlich geht es nach Falke in dem Buch vor allem um eine Abrechnung mit dem architektonischen Funktionalismus, der in New York nur ein Vorwand für Hochhäuser gewesen sei, während man ihn in Europa in aller Langweiligkeit ernst genommen worden habe. So viel versteht man bei Falke, dass die "räumliche Verdichtung" der Wolkenkratzer New York als Welthauptstadt an die Stelle von Paris und London habe treten lassen. Die Zahl der Illustrationen, so Falke, sei in Absprache mit dem Autor gegenüber früheren Ausgaben des Buchs reduziert worden.
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