Martha Thome (Hg.), John Zukowsky

Skyscrapers

The New Millennium
Cover: Skyscrapers
Prestel Verlag, München 2000
ISBN 9783791323435
Gebunden, 144 Seiten, 39,88 EUR

Klappentext

Mit 240 Farb- und s/w-Abbildungen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.01.2001

Wolfgang Pehnt bespricht zwei Bücher, die die Architektur von Hochhäusern zum Thema haben und beide auf Englisch publiziert worden sind. Er stellt fest, dass sie sich trotz des gleichen Titels inhaltlich kaum überschneiden.
1) Mario Campi: "Skyscrapers"
Der Rezensent will nicht recht einsehen, warum dieses in der Schweiz publizierte Buch nicht in deutscher Sprache herausgegeben wurde. Dem Buch, das architektonische Beispiele des gerade zuende gegangenen Jahrhunderts versammelt, ist nicht anzusehen, an welche Leserschaft es sich wendet, findet der Rezensent, denn für das Fachpublikum sind die Einzelbeschreibungen der Hochhäuser zu kurz, für interessierte Laien ist es wiederum einfach zu trocken aufbereitet. Die Abbildungen sind so "grau" wie die Texte und auf eine spannende Darbietung wurde schlicht verzichtet, moniert der Rezensent. Tadelnswert findet Pehnt auch den Verzicht auf "historische Voraussetzungen" sowie auf Schnitte und Grundrisse.
2) Zukowsky / Thome (Hrsg.): "Skyscrapers"
An diesem Buch, das als Begleitbuch zu einer Ausstellung des Art Institute of Chicago entstanden ist, hebt der Rezensent zumindest lobend hervor, dass es Abbildungen in Farbe und einen "lesbaren Text" enthält, aber so recht begeistert ist er auch hier nicht. Die Autoren, die Hochhäuser aus dem 21. Jahrhundert ankündigen, aber doch mangels einer ausreichenden Zahl von Projekten auf die letzten fünf Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgreifen müssen, haben sich jede kritische Bemerkung verkniffen, ärgert sich der Rezensent. Seltsam findet er das "Höhenfaible" der Autoren, und er gibt zu bedenken, dass "Form und Dekor" sowie technische und ökologische Überlegungen wichtiger sein sollten als die reine Höhe eines Gebäudes.
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