Mit schwarz-weiss-Abbildungen. Das Leben einer Legende. Johnny Cash, der am 12. September 2003 im Alter von 72 Jahren starb, war von Anfang an eine Ausnahme im Musikgeschäft. Er ging stets seinen eigenen musikalischen Weg und ließ sich weder von seinen Plattenfirmen noch vom herrschenden Musikgeschmack etwas vorschreiben. So hat er fast 50 Jahre im Musikgeschäft überlebt, mehr als 1000 Songs und 60 Millionen Tonträger veröffentlicht. Reinhard Kleist hat dieses außergewöhnliche Leben in einer Biografie eingefangen, die in eindringlichen Bildern die Stationen von Cashs Leben nachzeichnet.
Für "geradezu notwendig" hält Christoph Bannat Reinhard Kleists Comic-Biografie über Johnny Cash, obgleich ihm eigentlich alles über den "Man in Black" schon gesagt zu sein scheint. Doch gesagt eben, nicht gezeichnet. Derart "kunstvoll" und "schön" bebildert wie hier hat Bannat das auch im Kino nicht gesehen. Dabei hält er Kleists Federführung für eher konventionell realistisch. Wo also liegt die Kunst? Im Weben, meint Bannat, im Flussä, der bebilderte Cash-Songs, Biografie und Zeitgeschehen miteinander verbindet. Und dann in der Genauigkeit, mit der der Zeichner zu Werke geht. Dass Ambivalenzen, wie Cashs indifferente Haltung zum Vietnamkrieg, nicht ausgebügelt, sondern offen gehalten werden, hält der Rezensent für einen weiteren Pluspunkt. Der Band, meint er, gehört bittesehr auch in den USA verlegt.
Für "geradezu notwendig" hält Christoph Bannat Reinhard Kleists Comic-Biografie über Johnny Cash, obgleich ihm eigentlich alles über den "Man in Black" schon gesagt zu sein scheint. Doch gesagt eben, nicht gezeichnet. Derart "kunstvoll" und "schön" bebildert wie hier hat Bannat das auch im Kino nicht gesehen. Dabei hält er Kleists Federführung für eher konventionell realistisch. Wo also liegt die Kunst? Im Weben, meint Bannat, im Fluss der bebilderte Cash-Songs, Biografie und Zeitgeschehen miteinander verbindet. Und dann in der Genauigkeit, mit der der Zeichner zu Werke geht. Dass Ambivalenzen, wie Cashs indifferente Haltung zum Vietnamkrieg, nicht ausgebügelt, sondern offen gehalten werden, hält der Rezensent für einen weiteren Pluspunkt. Der Band, meint er, gehört bitte sehr auch in den USA verlegt.
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