Aus dem Englischen von Pocaio. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2017
Rezensent Martin Halter weiß zwar, dass die Autorin niemals in der Antarktis war und sich mehr vom Krimi als von der klassischen Abenteuergeschichte hat inspirieren lassen, mit wie viel Sachkenntnis Rebecca Hunt das Drama im kalten Polar inszeniert, hat ihn dennoch beeindruckt. Parallel die erste Everland-Expedition und die Jubiläumstour erzählend, konfrontiert ihn die Autorin mit existenziellen Fragen und einer spannenden Psychodynamik im ewigen Eis. Hunts klare Sprache und ihr Gespür für die Ängste und Zweifel ihrer Figuren findet Halter bemerkenswert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…