Rausch - Eine Kulturgeschichte der Psychedelika

Cover: Rausch - Eine Kulturgeschichte der Psychedelika
Haupt Verlag, Bern 2024
ISBN 9783258083759
Gebunden, 224 Seiten, 36,00 EUR

Klappentext

Aus dem kanadischen Englisch von Wiebke Krabbe. Durchgehend vierfarbig bebildert. Ob als Tor zu einer anderen Welt oder als Ausdruck revolutionärer Ideen, als Quelle der Inspiration oder als Werkzeug der Spionageabwehr: Psychedelische Drogen haben die Menschen aufgrund ihrer bewusstseinsverändernden Wirkung seit jeher fasziniert.In diesem reich bebilderten Buch nimmt Erika Dyck die Lesenden mit auf eine wissenserweiternde Reise durch die bewegte Geschichte der Psychedelika. Sie reicht von der Verwendung in indigenen Gemeinschaften über ihre Rolle in den sozialen Umwälzungen der 1960er-Jahre bis hin zur restriktiven Anti-Drogen-Politik. Und auch das heutige Interesse am möglichen therapeutischen Nutzen wird beleuchtet.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 15.01.2025

Ein reiches Panorama von "jahrtausendealten Ritualen bis zur modernen Popkultur" fächert Erika Dyck in ihrer Kulturgeschichte der Psychedelika für Rezensent Michael Lange auf. Dabei bleibt die Autorin sachlich und neutral, lobt Lange. Von Pilzen, die im Alten Ägypten den Pharaonen vorbehalten waren, über die Entdeckung von LSD bis zum Zusammenhang von Hippiekultur und psychedelischem Rausch - Lange fühlt sich umfassend und interessant informiert. Toll findet er auch die Bebilderung des Buches samt hilfreicher Unterschriften. Nur über die neuere Drogenkultur hätte der Rezensent gerne mehr erfahren, die Techno-Kultur samt MDMA kommt quasi gar nicht vor, merkt Lange abschließend an.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2024

Rezensent Benedikt Sarreiter möchte Erika Dycks "Kulturgeschichte der Psychedelika" mit kleinen Einschränkungen empfehlen. Die gute Zugänglichkeit, der weite Bogen und die kurzen Kapitel gefallen ihm gut. Anekdotisch, unterhaltsam und durchaus mit Expertise erklärt ihm die Autorin den Einfluss von Ayahuasca, Mushrooms und LSD auf die Menschen ganz unterschiedlicher Kulturkreise und Epochen und streicht die Rolle deutscher Wissenschaftler bei der Synthetisierung der Rauschsubstanzen heraus. Ein umfassendes Kompendium entsteht dabei aber nicht, meint Sarreiter. Schon weil die Autorin es versäumt, die Gegenwart in den Blick zu nehmen. Für Sarreiter jedenfalls ist die Rave-Szene und ihr Gebrauch von MDMA in den 1980er Jahren in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen.

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