Es wird viel über sie spekuliert, doch nur wenige wissen, wie sie wirklich ticken: die Superreichen. Was treibt Menschen um, die ein Vermögen von Dutzenden Millionen oder gar Milliarden Euro angehäuft haben? Der Autor, selbst Multimillionär, hat intensive Gespräche mit 45 Hochvermögenden geführt. Die meisten sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und 1 Milliarde Euro. Er sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest. Das Ergebnis ist ein einmaliger Einblick in die Psyche der deutschen Vermögenselite, wie es ihn nie zuvor gab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.01.2018
Philip Plickert findet Rainer Zitelmanns Blick auf die Werdegänge der Superreichen überfällig. Systematische Untersuchungen auf dem Gebiet sind laut Rezensent rar. Zitelmann, selber Selfmade-Millionär, nähert sich den Erfolgsmustern hinter den Millionärshaushalten mittels Interviews mit anderen Selfmade-Millionären aus der Mittelschicht und mit einem Blick auf die psychischen Dispositionen, erklärt Plickert. Die Dissertation zeigt laut Plickert zum einen die Hemdsärmeligkeit der Befragten, ihre vergleichsweise geringe schulische Bildung und wenig geschliffene Sprache (kein Lesevergnügen, meint der Rezensent), zum anderen wird deutlich, dass unter ihnen sportliche Veranlagung, Ausdauer, Disziplin, Optimismus, Konflikt- und Risikobereitschaft, großes Selbstvertrauen, intuitive Begabung sowie Wettbewerbsdenken vorherrschen.
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