Rainer Moritz

Das Buch zum Buch

Ein ABC der Leselust
Cover: Das Buch zum Buch
Sanssouci Verlag, München 2002
ISBN 9783725412518
Broschiert, 157 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Wissen Sie, was eine lyrische Bouillon ist? Hier können Sie es nachlesen - Verlagsleiter Rainer Moritz plaudert aus dem Nähkästchen: inwiefern auch Fleischbrühe literaturfähig sein kann, dass der Roman "Hurenkind" als Sonntagssaunalesestoff nicht unbedingt zu empfehlen ist (auch wenn das nicht die Gründe hat, die man spontan vermuten mag), weshalb schreibende Schauspieler nicht immer die einfachsten Autoren sind oder wieso "Schiller und Ostern nicht gehen, Goethe und Weihnachten schon". Und warum die Lust am Lesen allen Widrigkeiten zum Trotz nicht kleinzukriegen ist!

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 07.01.2003

So recht schlau wird man aus Aygül Cizmecioglus Kritik zu Rainer Moritz "Buch zum Buch" leider nicht. Der Lektor von Hoffmann & Campe nimmt sich darin, so viel wird klar, das Buch als Oberflächenphänomen vor, als Medienspektakel, das zur Botschaft wird. Es geht um Eselsohren und Wasserwellen in der Urlaubslektüre, um Bestseller, Fräuleinwunder, Dieter Bohlen und Ariane Sommer. Dem Ganzen nähere sich Moritz, wie wir von Cizmecioglu erfahren, in der originellen Form der Ironie - doch scheint die Rezensentin genau in diese Falle getappt zu sein: Sie übernimmt die Ironie auch in ihrer Kritik, und so wird leider weder klar, worauf Moritz hinaus will, noch, ob der Rezensentin dies gefällt oder nicht.