Insgesamt neun Monate des Jahres 2008 führte Oberst Rainer Buske das Provincial Reconstruction Team Kunduz in Afghanistan. Die Einsatzzeit hatte Folgen für ihn und für seine Soldaten. Zwei seiner Männer, die unter seinem Kommando dienten, kehrten nicht lebend zurück. Viele andere wurden an Leib und Seele verletzt oder verstümmelt. Dieses Buch ist ein Erlebnisbericht über einen Auslandseinsatz der Bundeswehr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2015
Dass der Afghanistan-Einsatz deutscher Truppen nicht nur fragwürdig, sondern auch umsonst war, erfährt Hans-Dieter Wichter von Rainer Buske. Dessen Buch liest er als spannenden Einblick in die alltäglichen Mühen, erfolge und Misserfolge deutscher Soldaten im Norden Afghanistans 2008. Doch auch als kritische Beschäftigung mit der deutschen Afghanistanpolitik taugt der Band dem Rezensenten. Ernüchterung durch Selbstmordattentate und Überfälle, dann gänzlicher Verlust des Glaubens an eine auf Recht und Demokratie ausgerichtete Mission - so beschreibt Wichter die im Text nachvollzogene Entwicklung des Autors.
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