Aus dem Amerikanischen von Claudia Wuttke und Eike Schönfeld. Mit Farbfotos und Memorabilien. Bis zu seinem Tod arbeitete Prince fieberhaft an seiner Autobiografie. Sie war sein letztes großes Projekt. Durch Prince' überraschenden Tod musste dieses Werk unvollendet bleiben. Erst nach und nach wurde bei der Sichtung des Nachlasses klar, dass Prince in den Überlegungen und Plänen für seine Autobiografie bereits weit fortgeschritten war - bis hin zur Auswahl des Bildmaterials. "The Beautiful Ones" beschreibt aus radikal persönlicher Sicht, wie aus Prince Rogers Nelson der Künstler Prince wurde: Es ist die in Echtzeit erzählte Geschichte eines Jungen, der die Welt um sich herum aufsog und bereits eine Figur, eine künstlerische Vision, erschuf, bevor die Hits und der Ruhm ihn definierten. Das Buch schildert die Kindheit, die frühen Jahre als Musiker und den Höhepunkt seiner internationalen Karriere anhand seiner eigenen Aufzeichnungen, persönlicher Fotos und handschriftlich verfasster Texte und Kompositionen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.11.2019
Claus Lochbihler bedauert es herzlich, dass wir die Autobiografie des allzu früh verstorbenen Musikers Prince nur in Fragmenten lesen können. Von den hochfliegenden Plänen für das Buch erfährt der Rezensent aus dem Vorwort von Dan Piepenbring, dem der frühe Tod des Musikers einen Strich durch die Rechnung machte. Was nun stattdessen vorliegt, ein wilder Mix aus Gesprächsnotizen, Erinnerungen des Musikers an seine Kindheit und den Beginn seiner Karriere und aus Fotos, Briefen und anderen Dokumenten, macht Lochbihler neugierig. Allein die kurzen, witzigen und anrührenden Erinnerungen des King of Funk lohnen die Lektüre, meint er.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2019
Dietmar Dath empfiehlt das von Prince mit Dan Piepenbring zusammengestellte Buch als mehr als nur die "unvollendete Autobiografie". Der Leser lernt laut Dath den Menschen hinter der Kunst kennen, auf schönem Papier, mit Fotos und Song-Faksimiles, wie in einer prächtigen Ausstellung in Buchform, meint er. Jugenderinnerungen, Selbstreflexives, Dokumente der Karriere und schließlich aus dem Nachlass Geborgenes führen dem Rezensenten vor Augen, wie es war, damals, Prince, funky 1978 und danach.
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