Philipp Moog

Lebenslänglich

Roman
Cover: Lebenslänglich
DuMont Verlag, Köln 2008
ISBN 9783832180751
Gebunden, 188 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Wenn man klein, käseweiß, dick und mit rapide dünner werdendem rotem Haar gestraft ist, könnten einzig Macht und Reichtum das ausbügeln. Aber als stinknormaler Kassierer einer Bankfiliale ist man in unserer schönheitsgläubigen Zeit ein Niemand und hat guten Grund, sich an dieser Welt rächen zu wollen, die einen täglich hundertmal ignoriert. Der Held dieses Romans hat es auf die Liebhaber seiner Kolleginnen abgesehen. Irgendetwas in ihm hofft wider alle Vernunft, das plötzliche Ableben ihrer Liebhaber könnte sie in seine tröstenden Arme treiben. Natürlich geht die Rechnung nicht auf. Und nicht nur die Polizei wird stutzig, als es im Umkreis der kleinen Münchner Bank mal wieder einen Toten gibt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2008

Bestens amüsiert hat sich Kolja Mensing bei der Lektüre von Philipp Moogs tiefschwarzem Roman "Lebenslänglich". Er lobt das Buch um den Rachefeldzug eines fettleibigen, rothaarigen Münchner Bankangestellten, der in der Mittagspause bei Trauben-Nuss-Schokolade Mordpläne schmiedet und alsbald tatsächlich einige seiner gutaussehenden Kollegen hinmeuchelt, als komisches, "böses Glanzstück". Besonders gefallen Mensing die Schilderungen des Büroalltags der kleinen Angestellten, zumal diese in der deutschsprachigen Literatur bisher eher "stiefmütterlich" behandelt wurden. Sein Fazit: eine "zynische Glanzleistung".
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