Als Kind hat Petra Reski die sentimentalen Geschichten, die ihre Familie über Ostpreußen erzählte, nicht mehr hören können. Doch dann führt sie der Zufall in das Heimatdorf ihres Vaters. In den Bewohnern des Dorfes findet sie ihre Großeltern wieder. Die Erzählungen vom Leben und Überleben verbinden sich mit der Geschichte ihrer Familie. Und der lang vergessene Klang der Sprache ruft Erinnerungen an die Kindheit wach. Eine sehr persönliche Annäherung an das Thema Heimat und eine Familiengeschichte, erzählt wie ein Roman.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.12.2000
"Eine ungewöhnlich schöne" Familiengeschichte nennt die Rezensentin Cathrin
Kahlweit das Feature von Petra Reski, einer Schriftstellerin und
Journalistin, die sich - neugierig gemacht von den Erzählungen ihrer
Großeltern - spontan in das Dorf in Ostpreußen aufmacht, aus dem ihre
Familie stammt. Kahlweit lobt die Struktur des Buches, in dem Episoden aus der
Kindheit der Autorin bei den Großeltern im Ruhrpott mit den Erzählungen der alten
Frauen verwoben werden, die sie in dem ostpreußischen Dorf erzählt bekommt. Besonders gefällt der Rezensentin dabei der Humor, mit dem das alles erzählt wird. Das Buch schafft "das
Panorama einer Welt, die untergegangen zu sein scheint und dabei doch sehr
lebendig ist" findet Kahlweit.
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