Wie sie uns Menschen prägen und die Natur beeinflussen
Malik Verlag, München 2026
ISBN
9783890296111 Gebunden, 320 Seiten, 23,00
EUR
Klappentext
Peter Wohlleben eröffnet uns eine aufregende Welt: das Verständnis für Organismen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, aber die Geschicke der Menschheit lenken. Sie sind nicht nur praktische Alltagshelfer - ohne Bakterien kein Joghurt, keine Salami und kein Sauerkraut - und wohnen auf der Haut, der Zunge oder im Darm, sondern in jeder unserer Körperzellen, wo sie uns nach ihren Bedürfnissen steuern. Der Autor zeigt, dass wir aus Bakterien gemacht sind und wie stark sie uns prägen, etwa durch die Produktion von Hormonen, die unsere Stimmungen beeinflussen. Er erklärt, wie sie uns zum Sport motivieren, unser Wetter mitbestimmen und uns bei der Bewältigung der Klimakrise unterstützen. Und dass wir mit ihnen kooperieren und Rücksicht auf sie nehmen sollten, damit es ihnen und uns gut geht. Peter Wohlleben hat unser Wissen über Bäume revolutioniert. Genauso anschaulich führt er uns nun durch das überraschende Reich der Bakterien. Ein ideales Buch für alle, die an Alltagswissen interessiert sind und biologische Abläufe verstehen möchten. Denn Bakterien begegnen uns überall, rund um die Uhr. Wenn man weiß, dass sie schlau sind, kommunizieren und gemeinsame Aktionen planen, allerdings so klein sind, dass wir sie nicht sehen können, dann ist dieses Buch nicht nur wie ein Mikroskop, sondern wie eine Türe in ihr Reich.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 06.05.2026
Eine Lesevergnügen ist Peter Wohllebens neues Buch durchaus, meint Rezensentin Susanne Billig, man sollte sich freilich darüber im Klaren sein, dass der Autor nicht stets streng wissenschaftlich schreibt. Es geht diesmal um Bakterien, und zwar in drei Abschnitten: Der erste widmet sich der Frühgeschichte des Lebens auf unserer Erde, der zweite der Rolle, die Bakterien für menschliches Leben spielen, der dritte schaut voraus und überlegt, wie Bakterien der Menschheit zum Beispiel in Sachen Medizin und Landwirtschaft helfen könnten. Billig beschreibt Wohllebens Sprache als nahbar, eher ist weniger ein Analytiker denn ein Erzähler, der manchmal auch seine persönliche Perspektive in den Text einfließen lässt, manches, etwa der außerirdische Ursprung einer frühen Bakterienform, bleibt pure Spekulation. Man sollte also wissen, worauf man sich einlässt - wenn man das tut, kann man einige Freude haben mit diesem Buch, so das Fazit.
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