Durchgesehene, um ein Nachwort erweiterte und bibliografisch aktualisierte Neuausgabe.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.09.2001
So lesenswert wie einst erscheint dem mit op. zeichnenden Rezensenten die erstmals 1972 erschienene Studie des Literaturwissenschaftlers Peter von Matt. Nach wie vor könne man daraus lernen, wie man, bei aller Liebe zu Freud, die Psychoanalyse für literarische Texte nutzt, ohne "mit mächtigen Botanisiertrommeln" (so Matt) bloß Unmengen von "Sexualsymbolen" aus den Texten herauszulesen. Nach wie vor taugt das Buch, das viele erst später in Mode gekommene Themen (etwa die "Entdeckung des Lesers") aufgreift, so op., "Berührungsängste abzubauen" und die Einsichten der Psychoanalyse so für die Literatur nutzbar zu machen.
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