Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2000
"Auch für Nichtspezialisten gut lesbar" nennt Karlheinz Niclauss diesen Band, der die Parteiensysteme und ihre Probleme in neuen europäischen Ländern vergleicht. Auch die Aktualität der Texte lobt er - Entwicklungen bis ins Jahr 1999 werden berücksichtigt. Im weiteren referiert der Rezensent den Band sehr wohlwollend und stellt fest, dass es in allen Ländern eine große Tendenz gibt: den Abfall von Stammwählerschaften bei sozial- und christdemokratischen Parteien (dealignment) und die Entstehung neuer oder reformierter Parteien für neue Wählergruppen (realignment). Die Beiträge zeigten dies mit den jeweiligen nationalen Abweichungen an Beispielen wie den Niederlanden, Österreich, Belgien oder Deutschland. Als besonders wichtigen Text hebt Niclauss hier den Text von Paul D. Webb hervor, der am Beispiel der britischen Labour Party zeige, wie sich eine traditionelle Partei neu formiert.
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