Herausgegeben von Peter Jost. Mit Abbildungen und Notenbeispielen. Die Musik Cesar Francks findet zunehmend wissenschaftliches Interesse. Allerdings werden zumeist lediglich seine späten Instrumentalwerke analysiert. Dieser Band bietet nun eine umfassende Auseinandersetzung mit dem facettenreichen Ouevre und der komplexen Rezeption von Cesar Franck. Neben Analysen bekannterer Kompositionen vom Klavierquintett bis zu den Trois Chorals enthält der Band auch Untersuchungen zu eher unbekannteren Gattungen und Werken wie der Musik für Harmonium, der vokalen Kirchenmusik oder der Oper Hulda. Mit Beiträgen von: J.-M. Fauquet, B. A. Kraus, S. Gut, D. Ehrhardt, G. Schubert, W. Rathert, H.-J. Hinrichsen, S. Keym, J.-C. Teboul, Ph. Reynal, J. Verdin, K. Lueders, M. Zywietz, A. Jacobshagen, Ch. Bettels, J.-J. Velly, K. Strobel, K. Eich, M. Stegemann und Ch. Strucken-Paland.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.10.2004
Leben und Werk des belgischen Komponisten Cesar Franck (1822-1890) waren lange Gegenstand schwärmerischer Verehrung, weiß der "ab." zeichnende Rezensent. Erst in jüngerer Zeit habe eine nüchterne Betrachtung stattgefunden. So korrigiere der von Peter Jost herausgegebene Sammelband über "Werk und Rezeption" die "unselige Konzentration" des Konzertwesens auf wenige, alle in den letzten Lebensjahren von Franck entstandene Werke - so die A-Dur-Violinsonate, die d-Moll-Sinfonie und das D-Dur-Streichquartett. Die Werke für die orchestralen Orgeln seiner Zeit und seine beiden Opern verdienten ein "anderes, objektiveres Hören". Ob der Band ein "grundlegend neues Franck-Bild" biete, wie Jost hoffe, bleibt für den Rezensenten zwar "offen". "Aber", so resümiert er, "die jetzt veröffentlichten Studien lassen ein bisher verborgene Sichten freilegendes Relief von Francks Musik entstehen".
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