Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Afrika vor 200.000 Jahren. Der Junge Suth, das Mädchen Noli und vier ihrer Gefährten haben sich von ihrem Stamm getrennt, um auf eigene Faust neue gute Jagdgründe zu finden. Außer Stöcken und Steinen besitzen sie nichts, um sich gegen mordende Banden, gefährliche Tiere und verheerende Naturkatastrophen zu behaupten. Die einzigen Stärken, die sie den Bedrohungen entgegenzusetzen haben, sind ihr scharfer Verstand, ihr Erfindungsreichtum und ihre Fähigkeit, sich mit Hilfe der Sprache verständlich zu machen. Trotzdem gelingt es ihnen nicht immer, friedlich zusammenzuleben...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Lorenz Jäger ist von dem Roman ziemlich fasziniert und erzählt ausführlich, wie die Kinder eines afrikanischen Stammes sich durchschlagen müssen und sich am Ende mit einem anderen Stamm arrangieren müssen. Schön findet Jäger, wie die Kinder lernen, dass auch die Leute aus dem anderen Stamm Menschen sind, und nicht Tiere, und dass sie nicht grunzen, sondern durchaus eine Sprache sprechen. Nach Jägers Kritik mit all ihren gelehrten Vokabeln fragt man sich allerdings, ob das Buch nicht eher für Ethnologiestudenten gedacht ist.
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