Aus dem Englischen von Martina Tichy. Mara Valentine liebt Gemüse, gute Zensuren, ihren Job im Cafe "Common Grounds" - und ihren Chef. Das darf aber niemand wissen, am allerwenigsten er selbst. Und auch nicht Viv, diese wandelnde Katastrophe, die vor kurzem im Hause Valentine eingezogen ist. Kaum vorstellbar, dass Mara mit der verwandt sein soll, denn Viv isst mit Vorliebe blutige Steaks, raucht Gras und ist auch in Sachen Männer alles andere als schüchtern. Auf ihre Tipps kann Mara bestens verzichten. Oder etwa nicht?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.07.2006
Nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene sollten Carolyn Macklers Teenagerroman über die Wandlung der Streberin Mara zu einem ausgewogeneren Charakter lesen, findet Christina Maria Beer. Als die fast gleichaltrige Nichte bei ihr einzieht, muss sich die eifrige Lieblingstocher Mara mit dem provozierenden und nicht ganz so strebsamen Neuankömmling zusammenraufen. Macklers Stil findet die Rezensentin auf erfrischende Art angemessen: munter, witzig und auch mal "flapsig" werde die "ganz normale und doch so aufregende" Entwicklung der schon im Titel prägnant charakterisierten Mara erzählt, lobt Beer, der das Buch offenbar recht gut gefallen hat.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…