Ein Porträt von John Kerry, dem demokratischen Herausforderer von George W. Bush. Paul Alexander kennt John Kerry seit vielen Jahren, begleitet seine Kampagne von Anfang an und hatte Zugang zu seiner Familie und seinen Beratern. Dies ist das Buch über John Kerry, über seine Laufbahn und die prägenden Jahre des Vietnamkrieges, über seinen Aufstieg zum Senator und seine Präsidentschaftskampagne.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2004
Peter Alexander, der bereits mit Biografien von John McCain, James Dean und Jerome D. Salinger hervorgetreten ist, legt mit diesem Buch keine weitere Lebensbeschreibung vor, sondern liefert einen "hautnahen Bericht" über den Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei John Kerry, teilt Norbert Finzsch mit. Ein Vorteil, der bereits auch das Problematische an der Position des Autors bezeichnet, ist, dass Alexander als so genannter "embedded journalist" den Wahlkampf begleiten konnte und somit Zugang zu "privilegierten" Informationen hatte, damit aber auch ein Stück weit seine "Unabhängigkeit" als Journalist aufgegeben hat, betont der Rezensent. Dennoch lobt er das Buch nachdrücklich als "sehr lesenswert", weil es einen sehr genauen Einblick in die amerikanische Politik erlaubt und verdeutlicht, "wie Wahlkampagnen funktionieren".
Claus Leggewie sichtet in seiner Mehrfachbesprechung all die Bücher über John F. Kerry, die pünktlich zum Start der heißen Wahlkampfphase in den USA auch auf den deutschen Büchermarkt kommen. Politische Analysen oder vergleichende Presidential Studies findet man in keinem der vorliegenden Bücher, bedauert Leggewie, und das entscheidende Urteil über Kerry steht natürlich auch noch aus. Trotzdem lobt er Paul Alexanders Porträt, das dicht an Kerry herankomme und elegant und spannend von den Vorwahlen erzähle. Wer's also genauer wissen wolle, ist hier genau richtig.
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