Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren, mit einem Nachwort von Paul Ingendaay. Die aufregend hübsche Elsie Tyler taucht in Greenwich Village auf und bringt zwei Männer durcheinander. Ralph, ein exzentrischer Atheist mit einem Hund namens God, spioniert ihr nach. Der Illustrator Jack, der mit seiner Frau Natalia eine freie, 'moderne' Ehe führt, begegnet Elsie zufällig. Natalia nimmt Elsie auf und verfällt ihr ebenso wie Jack. Die Ehe bleibt bestehen, aber ein Mord geschieht...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.02.2005
Burkhard Müller bespricht neue Bände einer auf 35 Bände angelegten Patricia-Highsmith-Werkausgabe des Diogenes Verlags und rühmt die "große und dankenswerte Sorgfalt", mit der sie neu ediert und übersetzt worden sind. "Elsies Lebenslust" preist der Rezensent als das "beste und packendste" Buch unter den vier vorgestellten Romanen. Während man von der Protagonistin Elsie wenig erfahre, spiegele sie sich umso deutlicher in den Reaktionen der Mitmenschen, die sich alle von ihr gefangen nehmen lassen. Die Faszination des Buches liegt für den Rezensenten vor allem in dieser "zum Verzweifeln überflüssigen" Wendung der Geschichte, die, so Müller, "im Universum" der Autorin doch "unumgänglich" scheint.
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