Oscar Niemeyer

Wir müssen die Welt verändern

Cover: Wir müssen die Welt verändern
Antje Kunstmann Verlag, München 2013
ISBN 9783888978715
Gebunden, 96 Seiten, 12,95 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Alberto Riva. Übersetzt von Friederike Hausmann. Kurz vor seinem Tod hat Oscar Niemeyer im Alter von 104 Jahren ein Resümee seines Lebens und zugleich eine große Reflexion über unsere Gesellschaft vorgelegt. "Die Architektur ist nur ein Vorwand. Wichtig ist das Leben, wichtig ist der Mensch, dieses merkwürdige Wesen mit Seele und Gefühl, das nach Gerechtigkeit und Schönheit hungert" ist die grundlegende Philosophie, die Niemeyers Leben und Arbeit leitete. In acht kurzen Kapiteln spricht der Protagonist fast eines Jahrhunderts der Architektur über die Rolle der Fantasie und der Freundschaft, über Alter, Politik und Kunst, schildert Begegnungen mit Leitfiguren des 20. Jahrhunderts von Fidel Castro bis Sartre und Le Corbusier.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 05.10.2013

Angetan zeigt sich Eva-Christina Meier von diesen Erinnerungen Oscar Niemeyers, die der berühmte brasilianische Architekten kurz vor seinem Tod mit 104 Jahren vorgelegt hat. Sie schätzt die schöne Aufmachung des Buchs, das auch Abbildungen und Skizzen von Bauwerken Niemeyers enthält. Die Ausführungen des Autors über seine politische Auffassung von Architektur, über das Projekt, mit Brasilia eine neue Hauptstadt Brasiliens zu planen, über die Freundschaft mit Fidel Castro scheinen ihr sehr instruktiv. Sie sieht in "Wir müssen die Welt verändern" geradezu eine "programmatische" Schrift, die nicht zuletzt einen Eindruck von den Veränderungen Brasiliens in den letzten hundert Jahren vermittelt.
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