Nicholas Hammond

Alexander der Große

Feldherr und Staatsmann
Cover: Alexander der Große
Propyläen Verlag, München, Berlin 2001
ISBN 9783549071403
Gebunden, 304 Seiten, 25,51 EUR

Klappentext

Der Altmeister der Hellenismus-Forschung Nicholas Hammond legt eine neue Alexander-Biografie vor, die Summe seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem bedeutendsten Herrscher der antiken Welt. Er zeichnet ein Lebensbild des wohl genialsten Herrschers der antiken Welt, dessen Leistungen noch heute faszinieren.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.09.2001

Hohe Erwartungen hat Ludger Lütkehaus an diesen Band geknüpft. Schließlich gilt der Autor als "herausragender Kenner der makedonischen Geschichte, insbesondere der Geschichte Alexanders", ist das Buch "eine Art Summe" jahrzehntelanger quellenkritischer Forschungsarbeit. Zumindest was die historischen Fakten betrifft, wird der Rezensent nicht enttäuscht. Das in Aussicht gestellte Persönlichkeitsporträt Alexanders jedoch bleibt ihm zu rudimentär, beschränkt auf ein "kritisches Quellenreferat". Das Buch lese sich wie ein beständiges Exerzitium in historiographischer Askese, schreibt Lütkehaus: "als ob der heilige Antonius unter die Historiker gegangen wäre," und nur ab und zu scheine das "Seelenfleisch der Geschichte" durch.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.07.2001

Stefan Fischer sieht in der soeben in deutscher Übersetzung erschienen Biografie Alexanders des Großen von Nicholas Hammond den Abschluss und Höhepunkt einer fast lebenslangen Faszination des Althistorikers für den Staatsmann und Feldherrn. Hier sind nach Fischer die wesentlichen Aspekte von Hammonds bisherigen Forschungsarbeiten zusammengeführt und bieten bei aller Detailgenauigkeit bei historischen Ereignissen, Verstrickungen und schwankenden Bündnissen eine konzentrierte und eindrückliche Darstellung vom Leben Alexanders des Großen. Der Fokus liegt nach Fischer dabei auf den Motiven Alexanders zur Eroberung Asiens, den Gründen für seinen Erfolg und seine Nachwirkung. Fischer lobt die große Gewandtheit Hammonds und den Verzicht auf jegliches Spekulieren über die Motivationen und damit über Weltbild und Selbstwert Alexanders. Der Rezensent jedenfalls scheint nach der Lektüre im Bilde zu sein über den "trefflichen König und kampfesgewaltigen Streiter".
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