Monique Schwitter

Ohren haben keine Lider

Roman
Cover: Ohren haben keine Lider
Residenz Verlag, St. Pölten - Salzburg 2008
ISBN 9783701714940
Gebunden, 314 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

In den Tag hinein leben, vorhandene Muster meiden, frei sein! Das ist der feste Vorsatz des jungen Paares als es in das Mietshaus zieht. Die übrigen Hausbewohner sind in ihrer eigenen Welt verstrickt und scheinen auf geheimnisvolle Weise ineinander verwoben. Da gibt es die kinderlose Kinderärztin Conny mit ihrer Fernbeziehung, den undurchschaubaren Cellisten Jeff, die alternde, leidenschaftliche Lehrerin Frau Baumgartner und eben Agnes. Zwischen Agnes und der jungen Frau entwickelt sich ein intensives Verhältnis, ein Verhältnis der Anziehung und Abstoßung. Doch plötzlich passiert es: In der Silvesternacht kommt Agnes ums Leben und nichts ist mehr wie es war. Cut. Die Hausgemeinschaft hat sich aufgelöst und die junge Frau begibt sich auf die Reise. Eine jahrelange Suche nach Leben, Identität und Heimat beginnt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2008

Rätselmaschine gegen Riesenmaschine. So bringt Katharina Teutsch diesen Debütroman auf den Punkt. Was der Automatische Bachmannpreis forderte (bitte keine Fragen das 'Ich' betreffend), wird bei Monique Schwitters zwar missachtet. Ihren Möglichkeitssinn scheint die Rezensentin allerdings nicht allzu ungern strapazieren zu lassen, wenn die Erzählerin innerhalb überschaubarer Figuren- und Ortsgegebenheiten eigene und Alltags-Unwuchten auslotet. So entsteht ein, wie die Rezensentin findet, sprachlich gefälliger Entwicklungsroman mit Kuschel- aber auch mit lebensbedrohlichem Potenzial, eine "nebulöse" Parabel aus einem Zürcher Mietshaus mit Untätigkeit als Grundmotiv, die am Ende nur "etwas folgenlos" dasteht.
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