Als im 17. Jahrhundert in den Niederlanden die Tulpe en vogue wird, setzt ein wahrer Run auf die exotische Blume aus dem Orient ein. Preise in schwindelnder Höhe, Betrug und Spekulation versetzen das Land in ein wahres Tulpenfieber - und stürzen es in den ersten Börsencrash der Geschichte. Ein wirtschaftliches Desaster, dessen Ausmaße sich nur mit dem Schwarzen Freitag 1929 an der New Yorker Börse vergleichen läßt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "rox." merkt es in seiner Kurzrezension gleich an: Der "Tulpenwahn", der die Preise für Tulpenzwiebel in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts auf irre spekulative Höhen trieb, erinnert ein bisschen an den heutigen Boom an den Börsen. Interessant findet der Rezensent allerdings auch, dass der Band auf weithin unbekannte Aspekte jener historischen Periode aufmerksam macht.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…