Im Jahr 1700 schickt Zar Peter der Große eine Gesandtschaft zu Ayuki-Khan, dem Herrscher der Kalmücken. Mit von der Partie ist ein halbwüchsiger Sopranist, Filippo Balatri, Leibeunuch des Zaren. Als der junge Sänger die Zeltstadt in der Steppe erreicht, ist der Große Khan von seinem Belcanto hingerissen. Ayukis Abschiedsgeschenk für Filippo, ein kostbarer Goldstoff, wird später den Sonnenkönig Ludwig XIV. vor Neid erblassen lassen - Episoden aus Filippo Balatris bizarrem, grausamschönem Leben. Dank Balatris handschriftlicher Memoiren - der einzigen überlieferten Autobiografie eines Kastratensängers - konnte Christine Wunnicke sein Leben bis ins Detail rekonstruieren.
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