Aus dem Spanischen von Bernhard Straub. Als Martin Losada im Jahr 1958 in Havanna auf Kuba ankommt, hat er nur ein Ziel: Er möchte seinen alten Freund Albert Dalmau Reyes wiederfinden, mit dem er zehn Jahre zuvor eine Bank ausgeraubt hatte - und für den er zehn Jahre im Gefängnis gesessen hat.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.05.2000
Nicht besonders angetan ist Evita Bauer von diesem auf der Welle des Cuba-Booms schwimmenden Krimi, den der Geschäftsführer des Medienriesen Fnac verfasst hat. "Zahm und banal" nennt sie ihn, zu sehr den Klischees von Bolero, Boxer und warmherzigen Mulattinnen, "dicke Zigarren qualmenden Unterweltbossen und bestechlichen Politikern" verpflichtet. Zwar sei der Protagonist kein Zyniker, sondern ein idealistischer Veteran des Spanischen Bürgerkriegs, aber auch sein Sarkasmus sei wenig mehr als Moralismus. Ein freundlicher Verriss.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…