Eine fundierte, gut lesbare Hinführung zu Vergils Bucolica, Georgica und Aeneis. Die Orientierung erleichtert die gleich bleibende Abfolge der Gesichtspunkte: Aufbau, Gattung und Vorgänger, literarische Technik, Sprache und Stil, Literaturtheorie, Überlieferung und das (bei diesem Klassiker Europas besonders reiche) Fortwirken. Studierende, Lehrende und alle Interessierten finden hier eine gehaltvolle Einführung in die aktuellen Hauptprobleme der Forschung, eine weiterführende Bibliographie, vor allem aber vielfältige Anregungen für Interpretationen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2007
Die Einführung in das Werk des römischen Dichters Vergil hat Hans-Albert Koch gut gefallen. Sie sei einerseits lebendig geschrieben und biete andererseits ein umfassendes Kompendium der Vergil-Forschung. Seine Werkanalyse orientiere sich stark am Aufbau der besprochenen Werke. Der Autor verlange vom Leser, sich erst einmal selbst der Lektüre zu widmen, bevor er ihm mit seinen philologischen Kenntnissen das Vergnügen daran vermittele. Dabei vermeide es von Albrecht, "das Schwierige an den Texten dieses Dichters in modischer Verkäuferpose an die Leser bringen zu wollen". Er vermeide jegliche Geschwätzigkeit und ziehe eine "unprätenziöse" Begrifflichkeit "der gespreizten literaturwissenschaftlichen Terminologie" vor, lobt Koch. Bewundernd erwähnt er die Belesenheit des Autors, die ihn befähige, auch bisher übersehene Rezeptionsstränge aufzuspüren und sie dem Leser erstmalig zur Kenntnis zu bringen.
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