Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.12.2000
Hans-Dieter Gondek hat Grund zur Freude. Seine Vorstellung von einer witzigen und zugleich gescheiten Studie zu Leben und Werk Martin Heideggers hat in diesem Buch Gestalt angenommen. Gründend auf einer "weit ausholenden Durcharbeitung des Heidegger`schen Werkes", schreibt Gondek, präsentiere der Autor seine Ergebnisse geistvoll, anspielungsreich und mitunter derb- drastisch. Ob bei der Betrachtung von Postkarten und Photographien oder im hermeneutischen Lesezirkel mit H., Kant, Schelling, Hölderlin und Nietzsche, ob in der perspektivenreichen Auseinandersetzung mit Bachtin und Derrida oder mit der Sekundärliteratur zum "Meister aus Deutschland" - Gondek kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus - der Mann (Schödelbauer) hält auch noch die Balance zwischen Originalität und wissenschaftlichem Diskurs!
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