Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2010
In den Augen des Medienhistorikers und Kulturwissenschaftlers Markus Krajewski ist es Michael K. Buckland zu verdanken, dass er den Mythos, Vannevar Bush sei mit seinem "Memex" der Urvater des Hypertext-Prinzips, nun zurechtrückt. Emanuel Goldbergs Biografie dem Vergessen zu entreißen preist der Rezensent aber als nicht minderes Verdienst, denn der russisch-jüdische Chemiker und Vorreiter der Fototechnik wurde nicht nur von den Nazis aus dem allgemeinen Gedächtnis gründlich getilgt, erklärt der Rezensent. Viel Lob erhält der Autor für seine bewunderungswürdige Rechercheleistung, womit sein Buch selbst zum "Lehrstück" der Informationsverarbeitungsgeschichte wird, wie Krajewski rühmt.
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